“Hoffen wir, dass unsere Enkel in unserem heutigen Alter zurückblicken und sagen können: Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert des technologischen Fortschritts, und das 21. Jahrhundert war ein Jahrhundert des Fortschritts im menschlichen Charakter.”

Neil Armstrong

Gewässerbau ist Architektur für gutes Leben in der Kulturlandschaft.

Seit dem 19. Jahrhundert denkt sich der Umgang mit unseren natürlichen Gewässern linear: Aus Bächen wurden Gerinne, aus Flüssen wurden Vorfluter. Heute erleben wir gravierende Nachteile wie das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten in den Lebensadern unsere Landschaft; aber auch entwertete Kulturböden. Drainagierte – entwässerte – Böden sind Böden auf Zeit, aufgrund gleichzeitig einsetzender, natürlicher Prozesse. Klimawandel und Raumentwicklung führen zu veränderten Naturgefahren und hohen Schadenpotenzialen in den Siedlungsgebieten.

Gewässerbau basiert deshalb auf naturräumlichen Dynamiken und stellt sie konsequent in Relation zu aktuellen gesellschaftlichen, finanziellen aber auch neuen technischen Möglichkeiten.

Bild: Conzet Bronzini Partner AG

Durch wertschätzende Sorgfalt, visionäres Denken und naturwissenschaftliches analysieren werden auch komplexe Problemstellungen durchdrungen. Die Planung und Realisierung ist adaptiv  und unterscheidet sich dadurch massgeblich von einer klassischen Bauplanung. Die für resiliente Gewässer notwendigen Aufgabenstellungen für die einzelnen Fachplanenden und Ingenieur*innen werden stringent und die Projekte nachvollziehbar.